Gene Avery, Stormé DeLarverie, Dore Orr in der Doku "Disclosure".
Foto:  Netflix

Berlin - Derzeit tobt in den USA ein gesellschaftlicher und kultureller Kampf. „Black Lives Matter“ und „I can't breathe“ sind zu Schlachtrufen geworden. Es geht um Anerkennung, gesellschaftliche Stellung und Schutz vor Übergriffen durch die Polizei und Angehörige der weißen Mehrheitsgesellschaft. Ganz ähnlich wie den Afroamerikanern ergeht es transsexuellen Menschen, die noch immer Opfer von Vorurteilen und Ausgrenzung wirtschaftlicher und sozialer Art werden. Auch „hate crimes“ kommen immer wieder vor – die Zahl an Morden und Übergriffen gegen Transsexuelle ist nach wie vor hoch.

Und doch: es tut sich etwas. Politisch zwar weniger – immerhin hat US-Präsident Trump gerichtlich bestätigt bekommen, dass Trans-Personen vom Militärdienst ausgeschlossen werden dürfen –, aber doch in der Kultur: Transsexuelle werden nicht mehr nur als komische Figuren, sondern als ernsthafte Charaktere angesehen, erscheinen in Serien, Filmen und Büchern. Vom Wandel des (Hollywood-) Bildes von Transgender-Personen in Filmen und Serien handelt die neue Netflix-Dokumentation „Disclosure“ von Sam Feder, die im Januar, noch vor dem Corona-Ausbruch, ihre Premiere auf dem Sundance-Festival in Utah hatte. Alle Interviewten des Films sind Trans-Personen.

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