Dita Von Teese, 48, nimmt Marilyn Manson in Schutz, zumindest indirekt. Die Burleske-Tänzerin äußerte sich per Instagram jetzt zu den schweren Missbrauchsvorwürfen gegen den ihren Ex-Ehemann: „Bitte wisst, dass die Details, die öffentlich gemacht wurden, nicht mit meinen persönlichen Erfahrungen übereinstimmen, die ich in unseren gemeinsamen sieben Jahren als Paar gemacht habe. Täten sie das, hätte ich ihn nicht im Dezember 2005 geheiratet. Ich verließ ihn zwölf Monate später aufgrund von Untreue und Drogenmissbrauch.“ Von Teese betont: „Missbrauch jeglicher Art hat keinen Platz in einer Beziehung.“

Das ist die erste Nachricht einer ehemaligen Partnerin, die Manson, 52, ein wenig Erleichterung verschaffen dürfte. Nachdem seine Ex-Freundin Evan Rachel Wood, 33, und mindestens vier weitere Frauen in den sozialen Netzwerken massive Missbrauchsvorwürfe gegen ihn öffentlich gemacht hatten, kündigten innerhalb kürzester Zeit seine Plattenfirma sowie Künstleragentur jede weitere Zusammenarbeit auf; auch distanzierten sich Weggefährten von dem Sänger. Und die einzige Frau, mit der Manson verheiratet war, hielt sich zurück. Nun aber ist Von Teese ihm – wenn auch verhalten – zur Seite gesprungen.

Die Gründe für ihr Zögern nennt Von Teese auch. Sie habe erst einmal die „Nachrichten verarbeiten müssen, die am Montag bezüglich Marilyn Manson aufgekommen waren“, schreibt sie. Auch hätten sie in der Folge  zahlreiche Nachfragen von Menschen erreicht, die sich offenbar um ihr Wohlbefinden sorgten. Sie wisse dies sehr wohl zu schätzen, versichert sie. Von Teese möchte es allerdings bei der einen Wortmeldung belassen, betont sie am Schluss ihres Posts: „Dies ist mein einziges Statement zu der Angelegenheit. Ich bitte das zu respektieren.“

Manson und Von Teese waren von 1999 bis 2006 liiert. Der Musiker streitet sämtliche Missbrauchsvorwürfe gegen ihn ab. „Natürlich waren meine Kunst und mein Leben lange Zeit Magneten für Kontroversen, aber die jüngsten Behauptungen über mich sind schreckliche Verzerrungen der Realität“, hatte er am Montag auf Instagram geschrieben. Alle seine intimen Beziehungen seien „immer völlig einvernehmlich“ gewesen.