Werner Klemke hat zwei Leben gelebt. In seinem zweiten wurde er der bekannteste Buchkünstler der DDR, Professor an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee, mit Ehrungen bedacht. Von dem ersten Leben wussten nicht einmal seine Kinder. Es war verborgen in seinen Erinnerungen und in einem Dokumentenschrank der Synagoge von Bussum in der Nähe von Amsterdam. Die Niederländerin Annet Betsalel hat Papiere gefunden, die zu Werner Klemkes verborgener Lebensgeschichte führten. Durch Zufall: Sie half nur ihrem Mann, der Kantor in der dortigen jüdischen Gemeinde ist, Unterlagen für eine Chronik zu ordnen.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.