Berlin - Manche Hervorbringungen der Kunstgeschichte sind so wertvoll, dass man sich ihnen nur unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen nähern darf. Nirgends aber sind die Regeln so streng wie in der Höhle von Chauvet im Tal der Ardèche in Südfrankreich. Hier sind die ältesten Malereien der Menschheit zu sehen, manche Darstellungen an den Felswänden sind über 32.000 Jahre alt. Würde man hier einen Betrieb wie in einem Museum einrichten, wo im Lauf der Jahre Millionen Menschen an der Mona Lisa vorbeipilgern, dann hätte dies zerstörerische Auswirkungen. Deswegen wurde der Zugang zur Grotte Chauvet streng reglementiert, selbst Wissenschaftler dürfen immer nur auf bestimmte Zeit zu den Originalen.

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