27 Jahre nachdem die Rockband Pink Floyd ihr weltbekanntes Konzeptalbum „The Wall“ zum Gedenken an den Fall der Berliner Mauer am Potsdamer Platz aufgeführt hatte, könnte ein vergleichbar geschichtsträchtiges Musikereignis folgen: Band-Mitbegründer Roger Waters möchte den Protest-Auftritt an der US-amerikanischen Grenze zu Mexiko wiederholen.

Der Musiker erklärte, dass „The Wall“, angesichts der Hass schürenden Flüchtlingspolitik von Präsident Donald Trump nun besonders relevant sei. Musik sei eine legitime Weise, Protest zu äußern, und das Album stehe für die konkrete und persönliche Gefahr, die vom Errichten von Grenzen ausgehe.

Der 73-Jährige hatte schon während des Wahlkampfes in den USA scharfe Kritik an der Politik Donald Trumps geäußert und möchte nun den Protest am geplanten Mauerbau an der südlichen Grenze zu Mexiko auf die große Bühne bringen, wie der „Rolling Stone“ berichtete.