Es gibt letzten Endes nur zwei Fragen: Wovon lebt der Mensch und woran stirbt er?“, sagt der kreidweiße Pessimist Jefrem (Christoph Hohmann). Woran man stirbt, erklärt sich praktisch von selbst auf dieser grauen Krebsstation, die Bühnenbildner Alexander Wolf mit wechselnden Krankenbetten und zwei offenen, bedeutungsvoll ins Nichts laufenden Treppen in das Potsdamer Hans Otto Theater gebaut hat.

Auch die Frage, wovon der Mensch lebe, hat ein paar nahe liegende Antworten: „Von der Liebe“, meint Jefrem pauschal. Die meisten auf dieser Station leben fraglos von der Hoffnung auf Heilung. Einer, der Geologe Wadim (Eddie Irle), lebt vom Wunsch, noch eine bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnis zu gewinnen, ehe die Geschwüre ihn umbringen.

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