Doris Dörrie holt sich schreibend die Zeit zurück.
Foto: imago/Astrid Schmidhuber

Berlin - Eigentlich müsste man jetzt drauflosschreiben, ohne nachzudenken, zehn Minuten, ohne zu korrigieren, egal was, aber auf jeden Fall von Hand, denn „die Hand“, schreibt Doris Dörrie, „sind wir selbst, die direkte Verbindung von unserem Kopf in die Hand ist die Handschrift.“

Das ist einer der apodiktischen Sätze, die Dörrie in ihrem jüngsten Buch „Leben, Schreiben, Atmen“ festhält. Ja, es ist so: Papier und Stift lösen etwas aus, und bei manchen sind das nicht nur Notizen, sondern gleich Konvolute, die im besten Fall abgetippt werden.

Aber warum muss man daraus eine Regel machen? Sind dann im Umkehrschluss Werke, die mit Hilfe der Schreibmaschine oder des Computers gefertigt wurden, ohne „direkte Verbindung zum Kopf“ entstanden?

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.