Nein, Grillparzer stand hier nicht Pate. Sein 1831 entstandenes Trauerspiel „Des Meeres und der Liebe Wellen“ über die unglückselige Liebe zwischen einer Priesterin und einem Jüngling, der für sie das Meer durchschwimmt, hatte Anne Fontaine sicher nicht im Kopf bei ihrem neuen Film „Tage am Strand“. Von Entsagung und Bestrafung für eine Liebe, die sich über Regeln hinwegsetzt, ist hier nichts zu spüren.

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