Wien - Der Film „3096 Tage“ ist bedrückend, und die schwierige Fortsetzung liefert die Realität bei der Premiere gleich dazu. Wortlos tritt das österreichische Entführungsopfer Natascha Kampusch am Montagabend vor die Plakate des Films über ihr Schicksal bis zur Flucht
Verkrampft lächelnd posiert die 25-Jährige im schwarz-rot gemusterten Kleid und roten Stiefeletten im Bitzlichtgewitter.

Sichtlich irritiert von den „Natascha, wie geht's dir“-Rufen der Dutzenden Journalisten, die trotz vereinbartem Interviewverbot noch ein Wort erhaschen wollen. Die Premiere sei für sie ein sehr, sehr bewegendes, intensives und außergewöhnliches Ereignis gewesen, lässt sie am Dienstag der dpa mitteilen. Sie sei immer noch tief bewegt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.