Setzen sich zur Wehr: Prinz Harry und Herzogin Meghan.
Foto: dpa/Andrew Milligan

Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38) finden auch in ihrer neuen kalifornischen Heimat nicht die erhoffte Ruhe. Zwar lässt das Paar wenig Gelegenheiten aus, öffentlich als neues, postroayles Charity-Unternehmen in Erscheinung zu treten, absolviert also zahlreiche Auftritte in Gefängnisküchen, bei Armenspeisungen etc. Aber die Paparazzi interessiert dann doch ganz andere Dinge: ihr Privatleben. Und so haben Harry und Meghan vor einem Gericht in Los Angeles Klage eingereicht, weil sie sich auf ihrem Anwesen von aufdringlichen Fotografen belästigt fühlen, teilte ihr Anwalt Michael Kump jetzt mit. Unter anderem seien Bilder per Drohne von ihrem einjährigen Sohn Archie geschossen worden.

Es herrsche ein andauernder Belagerungszustand, sagte der Anwalt in der Los Angeles Times: „Einige haben Drohnen in nur sieben Meter Höhe über dem Haus kreisen lassen. Oft bis zu dreimal am Tag. Andere sind in Hubschraubern über den Hof des Anwesens geflogen. Tag für Tag. Von 5.30 Uhr morgens bis sieben Uhr abends. Dadurch sind Nachbarn und ihr Sohn aus dem Schlaf gerissen worden. Noch andere haben Löcher in den Sicherheitszaun geschnitten, um die Familie auszuspähen.“ Das Paar habe die Störungen weitgehend ignoriert, bis es erfuhr, dass Bilder von Archie auf dem Markt angeboten wurden. „Es ist die Verantwortung von allen Eltern, ihre Kinder vor diesem Medienspektakel zu schützen.“

Harry und Meghan hatten versucht, ihre Villa in einem bewachten Viertel von Beverly Hills gegen allzu neugierige Blicke abzuschotten. Zuletzt ließen sie einen hohen Maschendraht-Zaun zur Abwehr der Eindringlinge errichten. Es hat offenbar nichts genützt. In der Klage heißt es, die Familie sei aus einer Kleinstadt in Kanada nach Los Angeles umgezogen sei, weil eine Zeitung ihre Adresse veröffentlicht habe, dies sei nun auch mit dem neuen Wohnsitz passiert – mit der Folge, dass nun auch hier die Paparazzi über sie herfallen würden. Und damit geht es um die grundsätzliche Frage nach den Grenzen der Berichterstattung über sie als Personen des öffentlichen Lebens.

Schon in Großbritannien galt das Verhältnis des Paares zu Fotografen und Boulevardmedien als angespannt. Derzeit läuft unter anderem eine Klage gegen die Mail on Sunday, in der es um einen Brief Meghans an ihren Vater geht, den das Blatt in Auszügen veröffentlicht hatte. Die Herzogin fühlt sich dadurch in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt. Meghan und Harry hatten Anfang des Jahres ihren Rückzug aus dem engeren Kreis der britischen Royals verkündet und ihre Verbindungen zum Königshaus teilweise gekappt. Dabei spielte nach Aussagen des jungen Paares auch die fehlende Unterstützung des Königspalasts beim Kampf gegen den allzu aggressiven Boulevard eine Rolle.

Ellen DeGeneres (62) und ihrer Ehefrau Portia de Rossi (47) sind Opfer eines Einbruchs geworden. Diebe stiegen in ihr Anwesen im kalifornischen Montecito ein. Dabei hätten die unbekannten Täter wertvollen Schmuck und teure Uhren gestohlen, teilte der Sheriff von Santa Barbara über Twitter mit. Der Vorfall sei bereits am 4. Juli passiert und werde derzeit untersucht, hieß es weiter. Wahrscheinlich hätten die Diebe das Anwesen gezielt ausgesucht. Das Büro des Sheriffs verband seine Mitteilung auch mit einem Aufruf an die Bevölkerung. Zum Schutz des Hauses und der Wertsachen sollten Bürgerinnen und Bürger nicht über die sozialen Netzwerke teilen, dass sie im Urlaub seien.

Die Warnungen des Sheriffs kommen nicht von ungefähr: Montecito ist mit seinen rund 9000 Einwohnern eine der wohlhabendsten Städte in den Vereinigten Staaten. Sie liegt im Osten von Santa Barbara in einer malerischen Küstenebene südlich der Santa Ynez Mountains. Hier wohnen viele Prominente, die Film und Showmetropole Los Angeles ist schließlich nicht weit. Zudem locken ausgedehnte Sandstrände. Der Architekt George Washington Smith (1876–1930) wurde bekannt für seine um Montecito errichteten Residenzen, die den spanischen Kolonialstil aufgriffen. DeGeneres und de Rossi haben sich hier in einem aufwendig renovierten Anwesen im Tudor-Stil niedergelassen.

Showbiz: Ellen DeGeneres mit ihrer Frau Portia de Rossi und der Schauspielerin Glenn Close (v.l.).
Foto: AFP/Rich Fury

DeGeneres zählt in den USA zu den beliebtesten und bestverdienenden Moderatorinnen. Seit rund 30 Jahren arbeitet sie im Showgeschäft, sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Unter anderem wurde sie 2012 mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt. Seit 2008 ist sie mit Portia de Rossi verheiratet. Die Schauspielerin ist unter anderem bekannt aus der Serie „Ally McBeal“.

Arnold Schwarzenegger (72) hat seiner Tochter Christina mit einer emotionalen Botschaft zum 29. Geburtstag gratuliert. „Ich bin jeden Tag stolz auf dich, ich liebe dich von ganzem Herzen. Mit dir Zeit zu verbringen, gehört zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen“, schrieb der Schauspieler auf Twitter. „Ich kann es kaum erwarten zu sehen, was du in diesem Jahr erreichst.“ Zu seinem Geburtstagsgruß postete er ein gemeinsames Foto, auf dem Arnold Lederhosen und Christina ein österreichisches Trachtenkleid trägt. Christina ist Schwarzeneggers zweitälteste Tochter aus der Ehe mit Maria Shriver (64), der Nichte von John F. Kennedy. Gemeinsam haben sie vier Kinder.