Berlin - Die Pandemie hat mitunter auch schöne Seiten. In all der Einsamkeit hatte ich massig Zeit, dem sogenannten Reality-TV in heiterer Glückseligkeit zu frönen. War die eine Show zu Ende, bot mir das deutsche Privatfernsehen bereits die nächsten sich streitenden Promis an. Herrlich, wie das meine Stimmung hob.

Höhepunkt, auch ohne Lockdown, ist jedes Jahr das „Dschungelcamp“, ich bin Fan der zweiten Stunde. Seit der dritten Staffel 2008 ist das Camp Hort der guten Ekelunterhaltung, zwei Staffeln später traf ich Freundinnen und Freunde zu gemeinsamen „Dschungelpartys“. 14 Tage lang jeden Abend lachen, trinken, lästern. Der eine liebt die alten Kamellen abgehalfterter Stars, die andere mag das dünne Nervenkostüm uns unbekannter Influencer. Ich neige privat gelegentlich zu Schadenfreude, die Prüfungen in Kombination mit den Kommentaren des Moderationsduos sind daher mein Höhepunkt.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.