Der Fleischer, der Lehrer, der Arzt. Es gibt sie natürlich weiter, diese Berufsbezeichnungen im Online-Duden. Aber künftig anders. Das generische Maskulinum wird abgeschafft. Hinter Arzt, Substantiv, maskulinum, heißt es nun: „Männliche Person, die nach Medizinstudium und klinischer Ausbildung die staatliche Zulassung erhalten hat, Kranke zu behandeln.“ Das Wort „männlich“ fehlte bisher. Ärztinnen sind also nicht mehr mit gemeint, wenn von Ärzten die Rede ist. Nur vor Änderungen in den Komposita schreckt man noch zurück: „Chefarztbehandlung“ wird es erst einmal weiter geben.

Es geht um das Verhältnis von grammatischem und natürlichem Geschlecht

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