Die Kunsthochschule Weißensee.
Quelle: imago/Lem

Berlin - Die Aufregung um den kamerunischen Philosophen Achille Mbembe verdeutlichte es genauso wie die Kontroverse um das Jüdische Museum Berlin aus dem Vorjahr: An einer vermeintlichen oder tatsächlichen Unterstützung der Israel-Boykott-Kampagne BDS entzünden sich immer öfter scharfe Debatten über kulturpolitische Legitimität. Spätestens seit dem Beschluss der Bundesregierung aus von letztem Jahr, der die BDS-Argumentationsweise als antisemitisch einstufte, erscheinen die Fronten noch verhärteter und die Debatten noch klaustrophobischer als zuvor. Über 60 jüdische und israelische Wissenschaftler wehrten sich gegen den Beschluss

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