Die Kabarettistin Lisa Eckhart.
Foto: HMB Media/Matthias Kimpel

Berlin - Seit einiger Zeit strahlt und funkelt Lisa Eckhart am deutschsprachigen Kabarettistenhimmel. Sie ist 28 Jahre alt, unberechenbar, apart und tritt in allerlei androgynen Masken auf. Dieser Tage wurde sie vom Wettbewerb um den Preis des Harbourfront Literaturfestivals in Hamburg ausgeschlossen, weil die vereinigten Blockwarte des artgerechten deutschen Scherzens ihr nachsagen, sie bediene „antisemitische Klischees“.

Zum Kreis der Eckhart-Fans zählt der Kabarettist Dieter Nuhr, den die politisch korrekt beschränkte Schwarmdummheit ebenfalls gerne guillotinieren würde. Nuhr erklärte zu den Vorwürfen: „Wir müssen nun endlich darüber diskutieren, was Freiheit der Rede heute noch bedeutet. Wer Lisa Eckhart Antisemitismus vorwirft, muss entweder geistesgestört sein oder böswillig. Ich fürchte, bei einigen ist es eine Mischung aus beidem.“

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