Wer gedacht hätte, dass es Momente der Besinnung gäbe, wurde schnell eines Besseren belehrt: Am frühen Mittwochabend rackerten sich die Eagles of Death Metal stur durch ein raubeiniges Rock-Set, wie es struppiger kaum hätte sein können. Es war das erste von zwei Konzerten an diesem Abend, ein Debüt für die Band, wie Frontmann, Gitarrist und Sänger Jesse Hughes fröhlich erklärte und gleich noch was von seinem Arzt erzählte, der angesichts der Belastung Vorsicht angemahnt hatte. „Aber Rock’n’ Roll geht ja wohl nur zu 187 Prozent.“