Fast jeder hat schon mal etwas von den Four Seasons gehört, ob er das nun wollte oder nicht. Was einfach daran liegt, dass Songs wie „Sherry“, „Big Girls Don’t Cry“, „Walk Like a Man“ oder auch „Working My Way Back to You“ längst Klassiker sind und in jeder gut sortierten Beschallungsanlage zu finden. Über die Jahrzehnte unzählige Male von anderen Künstlern gecovert, sind diese Hits seit langem Teil des kollektiven Pop-Kulturverständisses. Und selbst wenn man kein Freund gruppengestützter, vielfach modulierter Falsett-Kunst ist, kann man sich der anhaltend frischen Energie und Lebenszugewandtheit dieser Musik kaum entziehen.

Dieser Rhythmus also, wo man einfach mit muss, war für den nunmehr 84-jährigen Clint Eastwood Grund genug, noch einmal auf dem Regiestuhl Platz zu nehmen. Eastwoods Liebe zur Musik ist profund. 1988 hat er einen Film über den ebenso großartigen wie von seiner Drogensucht getriebenen Saxophonisten und Komponisten Charlie Parker („Bird“) gedreht, und in der Jazzbar auf seiner Farm The Mission im kalifornischen Carmel setzt sich die Hollywood-Legende an Freitagabenden regelmäßig selbst ans Klavier. Auch die Musik zu seinen Filmen komponiert er nicht selten selbst.

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