Reisen bildet. Wird gesagt. Da steht man also in Mailand – eine tolle, wirklich sehr schicke, arbeitsame und lebendige Stadt – und sieht eine Tram auf sich zurollen. Mailand ist aus irgendeinem Grund eine Art rollendes Straßenbahnmuseum. Es gibt zwar auch einige moderne Züge, eher banales Stromliniendesign. Aber beliebt sind nur die alten, in Kurven mit großer Begeisterung des Fahrers zur kreischenden Rasanz beschleunigenden Wagen mit geknickten Enden, feiner Holzausstattung, geteilten Fenstern und hellem „Kling“ als Halteglocke. Wahre Energieschleudern. Andererseits: Die graue Energie, die in ihnen nach 80 und mehr Jahren Betrieb gebunden ist, darf auch nicht unterschätzt werden.

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