Yves Macak bringt als "R-Zieher" sein Publikum zum Lachen.
Foto: Rattenscharfte Photos

Berlin - Hat etwa jemand im Saal Angst vor Corona? Die Frage ist rhetorisch – denn sonst wären im ausverkauften Kookaburra Comedy-Club ja nicht alle Stühle besetzt. Yves Macak schließt sich gleich mit seinem Stammpublikum kurz, den Erziehern in Kitas und Grundschulen, betont das starke Immunsystem: „Wir sind ja von Berufs wegen im Umgang mit Viren und Infektionen aller Art gestählt.“ Er fragt nicht nur ab, wie viele Gäste „vom Fach“ sind (es sind fast alle), sondern auch nach dem Männeranteil – es sind ganze zwei. Allein aus dieser Konstellation, ein Mann in einem von Frauen dominierten Beruf, lassen sich ja viele Gags ableiten. Yves Macak spielt Szenen aus seiner Erzieherausbildung vor, wo er neben „Bastel-Berta“ sitzen musste, wo Wollknäule im Stuhlkreis hin- und hergeworfen wurden, wo das „Therapeutische Tuschen“ und der Hopser-Tanz à la Waldorfschule gelehrt wurden.

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