BerlinErinnern Sie sich noch, dass dieses verstörende Jahr bereits mit einer Katastrophe begann, nämlich dem Abbrennen des Affenhauses im Krefelder Zoo? Doch weil wir seither mit einem Übermaß an Katastrophenmeldungen zurande kommen mussten, will ich meine letzte Kolumne im Jahr 2020 mit einer schönen Geschichte füllen – die sich ebenfalls in und an einem Affengehege abspielt.

Dafür muss ich ein paar Jahre zurückgehen, bis in den Winter 1986/1987. Tschernobyl lag ein gutes halbes Jahr hinter uns, ich war 16 und die Zukunft so ungewiss. Einerseits liebte ich das Fach Biologie, das ich später studieren wollte, andererseits zweifelte ich am Sinn des Abiturs. Bis dahin hatte ich nie Schule geschwänzt, aber eines Tages setzte ich mich einfach in den Zug und fuhr nach Hannover, ging zu den Gorillas im Zoo.

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