Berlin Dauerausstellungen sind für gewöhnlich das Vertraute und Verlässliche in einem Museum. Alles historisch eingeordnet, kanonisiert,  am gewohnten Platz. Diese Zone der Gemächlichkeit, Abgeklärtheit und erregungsbefriedeten Kontemplation mischt die vor 45 Jahren gegründete Berlinische Galerie nun lustvoll auf. Hat man erst einmal die  imposante Treppe in der Haupthalle nach oben genommen, ist beim Rundgang auf über 1000 Quadratmetern „ein Zeitalter“ zu besichtigen, um mal den Titel von Heinrich Manns kapitalen Roman zu belehnen, übertragen auf die hier ausgebreitete disparate Kunstgeschichte Berlins – vom Kaiserreich über die Weimarer Republik , die Nazi-Diktatur und den Krieg bis zur deutschen Teilung und der  getrennten Kunst in West und Ost. 

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