Die Zeit, die bleibt, wird den Menschen oft erst dann bewusst, wenn sie plötzlich absehbar ist. Am Tag, als Hanne (Iris Berben) in den Ruhestand verabschiedet wird, kommt bei einem Unfall ihr Chef ums Leben. Jahrelang war sie die rechte Hand der Geschäftsführung, sie hat das Büro organisiert, Termine gemacht, den Alltag gemanagt.

Und mit genau dieser Souveränität, die sie sich über all die Jahre in der Firma erworben hat, reagiert sie jetzt auch auf den Tod ihres Vorgesetzten, mit freundlicher Distanz, bloß nicht heulen. Die Abschiedsrede, die er für sie hat halten wollen, trägt sie nun selber vor. Sie habe sie ja auch selber geschrieben, sagt sie den Kollegen. Die Situation retten, so hat sie das gelernt. Blumen, Sekt, Tschüss.

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