Berlin - „Ich genieße es, geliebt zu werden“, hat Dolly Parton mal gesagt. Und sie zu lieben, das fällt ja auch nicht schwer. Dolly Parton ist ein Superstar. Weit über ihre amerikanische Heimat hinaus, aber dort natürlich besonders, wird sie verehrt und angebetet. Jeder kennt ihre großen Lieder: das wahrhaftig-verletzliche „Jolene“, das kitschig-bezaubernde „Islands in the Stream“, das sie im Duett mit Kenny Rogers sang. Und dann wäre da ja auch noch der Megahit „I Will Always Love You“. Ganz recht, der von Whitney Houston zum ewigen Ohrwurm erhobene Song stammt ursprünglich aus der Feder von Dolly Parton. Die Country-Ikone singt ihn leiser, zarter, aber mit nicht minder atemberaubender Kraft. Was für eine Stimme! Was für eine Frau!

Dass Parton, die am Dienstag (19. Januar) ihren 75. Geburtstag feiert, auch der jüngeren Generation bekannt ist, liegt aber nicht nur an ihrer Musik. Die 1,52 Meter große Sängerin aus Tennessee beherrscht neben dem Songwriting und dem Gitarrenspiel auch die Klaviatur der sozialen Medien. Auf Instagram folgen ihr 3,8 Millionen Abonnenten, die sie für Aktionen wie die #dollypartonchallenge feiern, mit der Parton nicht nur sich selbst, sondern gleich den ganzen Selbstdarstellungswahnsinn der sozialen Netzwerke auf die Schippe nahm. Es ist eines ihrer Erfolgsgeheimnisse, dass sich Dolly Parton selbst nie allzu ernst nahm. Auch kurz vor ihrem 75. Geburtstag gab sie sich gewohnt augenzwinkernd: „Ich denke nicht über mein Leben in Zahlen nach“, verriet sie im Dezember bei Oprah Winfrey. „Zum einen werde ich nicht alt, weil ich dazu keine Zeit habe. Ich kann nicht lange genug stillhalten, um alt zu werden. Und ich werde einfach nur das Beste geben, in welchem Alter auch immer ich bin.“

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.