Wenn man den Fakten ins Auge blickt, sollte man vor den Kunstakademien vielleicht Warnschilder aufstellen: „Achtung! Sie betreten den wohlstandsfreien Sektor. Jegliche Erwartungen an ein zukünftiges Auskommen sind einzustellen. Frauen genießen weniger Rechte.“

Und das ist offenbar keine Übertreibung. Die repräsentative „Umfrage zur Situation der Künstler*innen in Berlin“, die am Dienstag im Max-Liebermann-Haus am Brandenburger Tor vorgestellt wurde, zeichnet ein mehr als prekäres Bild: Nur 20 Prozent der Betreffenden verdienen mehr als 90 Prozent der Ausgaben, die sie durch ihre Arbeit haben.

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