Wie ein Schutzschirm  wacht an der Dahlemer Taylorstraße eine kurios schief in den Himmel gewachsene Kiefer über den puristischen Bau darunter. Über dem zweiten Berliner „Haus Bastian“, gebaut vom Architekten John Pawson. Der Brite gilt als Meister der Reduktion, der Vollkommenes durch Einfachheit anstrebt, „nicht durch Exzentrik“, wie Galerist Aeneas Bastian betont. Der minimalistische Quader, mit hellem Sandstein verkleidet, mit Kalksteinboden und holzverschalten, deckenhohen Fenstern, durch die das Tageslicht fällt und die Vorstadt-Umgebung – Parkrand, Wohnhäuser, Straßenverkehr – wie selbstverständlich einbezieht, ist ein ganz der Kunst dienender Ort.

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