Berlin - Um Krieg ging es bei den Einstürzenden Neubauten schon immer, frühe Songs heißen „Vorm Krieg“ oder „Krieg in den Städten“. Am Anfang scheint mir die Beschäftigung mit dem Thema von einer gewissen Faszination getragen gewesen zu sein, fürs Kaputte, für Ruinen, Zerstörung. Auf „Lament“ klagen Sie nun um die Opfer des Krieges. Hat sich Ihr Verhältnis zu dem Thema im Alter gewandelt?

Ich bin Jahrgang 1959, aufgewachsen in Westberlin. Das heißt, in meiner Kindheit und Jugend war der sogenannte Kalte Krieg immer präsent. Wobei die Tatsache, dass es die Mauer gab, gar keine so große Rolle spielte. Wichtiger war dieses generelle Gefühl, dass man in einer Zwischensituation lebt und aus dem Kalten Krieg schnell ein heißer werden kann.

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