Ellen DeGeneres gehört zu den beliebtesten US-Stars. 
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Ellen DeGeneres (62) hatte wohl keine andere Wahl mehr. Die stets so witzig und zugewandt wirkende Moderatorin muss sich mit ernsten Vorwürfen auseinandersetzen. Hinter den Kulissen ihrer Show gehe es unfair zu, berichteten mehrere US-Medien am Donnerstag. Mitarbeiter sollen von Einschüchterung, Rassismus und vergifteter Arbeitskultur gesprochen haben. Es handelt sich großteils um frühere Mitarbeiter, die anonym bleiben wollten. Zuerst kamen sie in einem Buzzfeed-Artikel von Mitte Juli zu Wort.

Die meisten Mitarbeiter machten ausführende Produzenten und andere leitende Angestellte für die schlechte Atmosphäre verantwortlich. Eine ehemalige Kollegin sagte, es sei letztlich DeGeneres’ Name in der Show, sie müsse „mehr Verantwortung für das Arbeitsumfeld übernehmen“.

Jetzt hat sich DeGeneres, deren bei den Zuschauern äußerst beliebte Talkshow seit 2003 vom US-Sender NBC ausgestrahlt wird, bei ihren Mitarbeitern entschuldigt. In einem Brief an sie brachte die 62-Jährige ihre Enttäuschung zum Ausdruck, wie USA Today berichtete. Es tue ihr leid, dass Mitarbeiter sich respektlos behandelt fühlten, schrieb die Moderatorin. „Jeder, der mich kennt, weiß, dass es das Gegenteil von dem ist, woran ich glaube und was ich für unsere Show gehofft habe.“

Bryan Cranston (64) ist durch seine Rolle als Drogenkoch Walter White in der Serie „Breaking Bad“ weltberühmt geworden. Jetzt wurde bekannt, dass der US-Schauspieler sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Der 64-Jährige gab es am Donnerstag (Ortszeit) selbst in einer Videobotschaft auf Instagram bekannt. „Ich bin einer der Glücklichen“, schrieb Cranston. Er habe nur leichte Beschwerden gehabt. Im dazugehörigen Video zeigte sich der Emmy- und Golden-Globe-Preisträger mit weißer Schutzmaske in einer Einrichtung in Los Angeles beim Spenden von Blutplasma für die Corona-Forschung.

„Zieht die verdammten Masken an, wascht eure Hände und haltet Abstand“, rief der Schauspieler seine Fans auf. Auch er habe die Pandemie satt, räumte er ein, aber alle müssten sich noch eine Weile gedulden. 

Amy Adams (45) hat bereits viele Filmhits gelandet – ob das nächste Projekt der US-Schauspielerin auch einer wird? Zumindest klingt die Rolle in der schwarzen Komödie „Nightbitch“ reichlich schräg – und das muss ja nicht unbedingt schlecht sein.

Wie das Branchenportal Deadline.com am Donnerstag berichtete, hat sich die Produktionsfirma Annapurna Pictures bereits die Filmrechte gesichert. Im Film geht es um eine Frau, die nach der Geburt ihres Sohnes ans Haus gebunden ist. Mehr und mehr verfällt sie in Sorge, sich in einen Hund zu verwandeln. Ihr Ehemann, der beruflich viel unterwegs ist, nimmt ihre Ängste nicht ernst. Vorlage ist der Debütroman der US-Autorin Rachel Yoder, der im Sommer 2021 erscheinen soll.

Amy Adams im vergangenen Jahr bei der Emmy-Verleihung. 
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Adams ist mit ihrem Schauspielkollegen Darren Le Gallo verheiratet und Mutter einer zehnjährigen Tochter. Zuletzt war sie 2019 mit ihrer Nebenrolle in „Vice: Der zweite Mann“ für einen Oscar nominiert. Zuvor war sie unter anderem in „Arrival“, „Nocturnal Animals“, „Big Eyes“, „American Hustle“ und „The Master“ zu sehen.