Im britischen Onlinemagazin „The Quietus“ gibt es eine Rubrik namens Baker’s Dozen. Dabei handelt es sich um Musikerporträts anhand von Songs und Alben, die der jeweilige Künstler auswählt. Gerade war anlässlich seines neuen, 31. Albums der britische Musiker Elvis Costello dran und listete eine geschmackvolle, aber über die Maßen eklektische Titelsammlung, die vom steinalten Jazz Fats Wallers über einen Song aus dem „Babylon Berlin“-Soundtrack und einer alten Iggy-Pop-Single bis schließlich zum neuen Album der Gorillaz mit seiner Global-Pop-Perspektive reichte – und so darf man sich ziemlich genau das neue Costello-Album „Hey Clockface“ vorstellen.

Einseitigkeit konnte man ihm noch nie vorwerfen. In seiner fast 45 Jahre langen Karriere hat er sich stets leidenschaftlich an den Stilen des Pop abgearbeitet und ist von Album zu Album durch die Genres geskippt: Country, HipHop, Soul, Jazz – alles da und meist könnerhaft durchgezogen, auch wenn die Frage, wie ihm die jeweiligen Anverwandlungen gelangen, wohl je nach Hörer anders beantwortet wird.

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