So kurios die Verbindung von Elvis Costello und den Roots zunächst scheinen mag – auf gewisse Weise war sie wohl unvermeidbar. Einerseits werden offenbar beide Parteien im Alter immer kontaktfreudiger. Die Roots als Band wie in Gestalt ihres rastlosen Drummers Ahmir „Questlove“ Thompson begleiteten ungefähr jeden von Jay-Z über Amy Winehouse zu Fiona Apple, und als Hausband des Late-Night-Talkers Jimmy Fallon haben sie sich ohnehin souverän als menschliche Jukebox weitergebildet.

Costello wiederum, der aggressive Nerd des Postpunk, croonte mit Burt Bacharach und Allen Toussaint, ließ sich vom Brodsky Quartett begleiten und sang mit der Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter. Vor allem zeigte er schon zu Beginn seiner Karriere, dass er sich dem Reggae-Schaukeln ebenso furchtlos nähern konnte wie dem Motown-Drall.

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