Berlin - Zugegeben: Schlaf macht mir Angst. Ich meine die Tatsache, dass man schläft und dabei Dinge versäumt. Wichtige Ereignisse, die einem die erlebten Träume niemals ersetzen können. Wer den Oskar gewinnt, ob Trump immer noch im Amt ist, wann es endlich diesen Stoff gibt, der die allgemeine Müdigkeit senken wird, weil jetzt ja alle früh schlafen gehen, weil nichts passiert.

Ich sehe nachts in die lichtlosen Fenster und stelle mir vor, dass ich die Einzige bin, die sich jetzt mal einen Kaffee macht, ihn dann genüsslich zu trinken versucht (nicht leicht: weil allein ist er manchmal besonders bitter). Und stelle fest: geht. Aber mit besserer Stimmung wäre es besser. Ich denke dann an früher.

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