Seit Jahrhunderten muss sich Kunst einer externen Auswahl und Bewertung unterziehen, sei es durch den Dramaturgen oder eine Preisjury.
Foto: Imago images

Berlin - Juryarbeit ist ein Motor unseres Kulturbetriebes. Oder vielleicht sollte man sagen: Sie war es. Sie war es aber sehr lange und mit hoher Drehzahl. Wenn man den Begriff der „Jury“ nicht nur auf temporäre Auswahlkommissionen beschränkt, sondern jeden einschließt, der Entscheidungen über den Zugang zu Produktionsmitteln oder Präsentationsformen trifft, gab es Hunderte von Jahren kaum Kunst, die außerhalb eines jurierten Raumes ihr Publikum fand. Immer war da jemand, der darüber befand, wer ein Kunstwerk schaffen und veröffentlichen durfte und unter Umständen sogar: welches.    

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.