Der Komponist Ennio Morricone (1928–2020).
Foto: picture-alliance / obs

Rom - Im August 1927 erreichte der erste globale Massenprotest gegen den tödlichen, politisch motivierten Missbrauch US-amerikanischer Staatsgewalt gegenüber eigenen Bürgern seinen Höhepunkt. Weltweit, so beschreibt es etwa der Augsburger Historiker Kristian Buchna im Blog FilmGeschichte(n), gingen Hunderttausende auf die Straße, nachdem ein Gericht in Massachusetts die beiden italienischen Immigranten und Anarchisten Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti in einem ideologisch gefärbten Prozess wegen Raubmordes zum Tode verurteilt hatte. 1971 sollte den beiden Märtyrerfiguren vom Regisseur Giulianio Montaldo mit „Sacco und Vanzetti“ ein Denkmal gesetzt werden. Doch war es der hymnische Titelsong des Films, der die Verewigung bewirkte. Komponiert hatte ihn, wie auch den Rest der Filmmusik, Ennio Morricone. Getextet und mit unvergleichlichem Tremolo vorgetragen von Joan Baez, wurde das Lied zum Welthit. 

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