Die Bundesrepublik hat sich in den letzten Jahrzehnten um eine stabile Erinnerungspolitik bemüht, bei der die Gesellschaft mit den nationalsozialistischen Verbrechen konfrontiert wurde. Auch Harald Welzer hat sich als Soziologe und Sozialpsychologe immer wieder intensiv mit den Ritualen der Erinnerungskultur beschäftigt. In seinem aktuellen Buch „Das Menschenmögliche. Zur Renovierung der deutschen Erinnerungskultur“ (mit Dana Giesecke) schlägt er neue Wege der historischen Erinnerung vor, die Orientierung für die Gegenwart und Handlungsoptionen für die Zukunft bieten sollen.

Herr Welzer, Sie treten an mit dem Ziel, die deutsche Erinnerungskultur zu „entrümpeln“. Was ist der Plunder, der Sie stört?

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.