Ernst Barlach, fotografiert im Jahr 1935.
Foto: Imago Images

Güstrow - Oft gilt es, eine Person dem Vergessen zu entreißen, wenn ihre Briefe gesammelt veröffentlicht werden. Im Falle des Bildhauers, Zeichners und Dramatikers Ernst Barlach, der am 2. Januar vor 150 Jahren geboren wurde, scheint das auf den ersten Blick nicht recht einsichtig. Ist doch Barlachs Werk in den Museen und Kirchen in vielen Städten Deutschlands präsent. Oder ist nur sein Name geläufig? Als Bildhauer war er ein Solitär in der deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts, es findet sich nichts Vergleichbares. Ernst Barlach schuf große Mahnmale, die ihre Betrachter emotional durchschütteln können. Er schuf Figuren, deren Mimik das Auge irritiert. So schwer greifbare Gefühle wie Einsamkeit, Angst, Trauer und Trotz haben durch seine Hände Gestalt bekommen. Deshalb geht es vermutlich vielen so, dass sie Barlach-Plastiken vielleicht selten einmal gesehen, aber dann nicht mehr vergessen haben. Denn was weiß man schon wirklich?

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