Ersan Mondtag polarisiert die Szene. Der 1987 als Ersan Aygün in Berlin geborene Theaterregisseur liebt in seinen Inszenierungen die großen Auftritte und die formale Verstörung. Manche sprechen von „Antikunst“ und „Überwältigungskitsch“. Andere halten ihn für die Zukunft des deutschen Regietheaters. Jedenfalls traut er sich was, und macht auch in Interviews gern Kampfansagen an den deutschen Theaterbetrieb, in dem er recht bald eine einflussreiche Rolle übernehmen möchte, etwa als Intendant. Ist ein Generationswechsel fällig? Hinsichtlich der eingefahrenen feudalistischen Stadttheaterstrukturen, die Sexismus und Machtmissbrauch begünstigen, scheint es so. Wir haben mit Mondtag über die Metoo-Debatte gesprochen, über Quoten und Despoten.

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