Erste Kunstschäden werden gezeigt

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat der Presse die ersten Schäden präsentiert, die bei der Kunstzerstörung am 3. Oktober verübt wurden. Es handelt sich vor allem um Ölflecke.

21.10.2020, Berlin: Friederike Seyfried, Direktorin des Ägyptischen Museums, zeigt Medienvertretern Spuren der Sachbeschädigungen an einem Sarkophag des Propheten Ahmose im Neuen Museum.
21.10.2020, Berlin: Friederike Seyfried, Direktorin des Ägyptischen Museums, zeigt Medienvertretern Spuren der Sachbeschädigungen an einem Sarkophag des Propheten Ahmose im Neuen Museum.Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka

Berlin-Bei einer Pressekonferenz am Mittwochmittag hat die Stiftung Preußischer Kulturbesitz erste Schäden an Kunstgegenständen gezeigt, die anscheinend wahllos am 3. Oktober 2020 auf der Museumsinsel in Berlin verübt worden sind. Dabei gehe es um rund 70 Objekte im Pergamonmuseum, dem Neuen Museum, der Alten Nationalgalerie und an anderen Standorten. Sie seien mit einer öligen Flüssigkeit bespritzt worden. 

Die Direktorin des Ägyptischen Museums, Firederike Seyfried, führte Pressevertreter durch das Neue Museum und zeigte etwa beschädigte Sarkophage, die mit einer Ölspur verunstaltet wurden. Momentan werde noch genau geprüft, welche Kunstgegenstände in Mitleidenschaft gezogen worden sind.

Spuren der Sachbeschädigungen an einem Sarkophag des Propheten Ahmose sind im Neuen Museum zu sehen.
Spuren der Sachbeschädigungen an einem Sarkophag des Propheten Ahmose sind im Neuen Museum zu sehen.Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka
Friederike Seyfried, Direktorin des Ägyptischen Museums, zeigt Medienvertretern weitere Schäden an Kunstobjekten im Berliner Neuen Museum.
Friederike Seyfried, Direktorin des Ägyptischen Museums, zeigt Medienvertretern weitere Schäden an Kunstobjekten im Berliner Neuen Museum.Foto: AP/Markus Schreiber
Die meisten Kunstobjekte wurden mit Öl beschädigt.
Die meisten Kunstobjekte wurden mit Öl beschädigt.Foto: AP/Markus Schreiber
Viele Sarkophage wurden beschädigt.
Viele Sarkophage wurden beschädigt.Foto: AFP/STEFANIE LOOS
Die Schäden sind nicht immer groß, aber mit bloßem Auge zu sehen.
Die Schäden sind nicht immer groß, aber mit bloßem Auge zu sehen.Foto: AFP/STEFANIE LOOS