BerlinBei einer Pressekonferenz am Mittwochmittag hat die Stiftung Preußischer Kulturbesitz erste Schäden an Kunstgegenständen gezeigt, die anscheinend wahllos am 3. Oktober 2020 auf der Museumsinsel in Berlin verübt worden sind. Dabei gehe es um rund 70 Objekte im Pergamonmuseum, dem Neuen Museum, der Alten Nationalgalerie und an anderen Standorten. Sie seien mit einer öligen Flüssigkeit bespritzt worden. 

Die Direktorin des Ägyptischen Museums, Firederike Seyfried, führte Pressevertreter durch das Neue Museum und zeigte etwa beschädigte Sarkophage, die mit einer Ölspur verunstaltet wurden. Momentan werde noch genau geprüft, welche Kunstgegenstände in Mitleidenschaft gezogen worden sind.

Spuren der Sachbeschädigungen an einem Sarkophag des Propheten Ahmose sind im Neuen Museum zu sehen.
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Friederike Seyfried, Direktorin des Ägyptischen Museums, zeigt Medienvertretern weitere Schäden an Kunstobjekten im Berliner Neuen Museum.
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Die meisten Kunstobjekte wurden mit Öl beschädigt.
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Viele Sarkophage wurden beschädigt.
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Die Schäden sind nicht immer groß, aber mit bloßem Auge zu sehen.
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