Leichenblass steht Nikos Oikonomopoulos in der Nacht zu Mittwoch im Raum der Sportredaktion im zweiten Stock des ERT-Hauptgebäudes in der Mesogeion-Straße. Es ist brütend heiß, die Klimaanlage läuft nicht. Alle Sportredakteure des staatlichen Fernsehsenders sind da. Sie starren schweigend auf den Bildschirm eines Fernsehapparates. Seit Stunden läuft nur noch eine Livesendung aus dem ERT-Hauptstudio ein Stockwerk tiefer. Mit Studiogästen, mit Liveschaltungen. Einziges Thema: Die abrupte Schließung des Staatssenders ERT. Nach 75 Jahren. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Einfach so.

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