„Es darf nicht noch einmal passieren, dass Künstlerinnen und Künstler urplötzlich vor dem Nichts stehen“, sagte Isabel Pfeiffer-Poensgen, die Kulturministerin Nordrhein-Westfalens, am Wochenende der Deutschen Presseagentur. Gerade die freischaffenden Künstler hätten keine großen Rücklagen und müssten derzeit womöglich an Supermarktkassen oder in Gesundheitsämtern arbeiten und flögen dann aus der Künstlersozialkasse (KSK). Das gehe nicht und deswegen wolle „Nordrhein-Westfalen eine bundesweit bessere soziale Absicherung von Künstlern vorantreiben“.

Recht hat Frau Pfeiffer-Poensgen! Zumindest im Allgemeinen. Im Speziellen gleich in mehreren Hinsichten nicht. Lediglich die Freischaffenden unter jenen, die auf öffentlichen Betrieb angewiesen sind, stehen vor dem Nichts, aber das bereits seit fast einem Jahr. Und doch, gerade Freischaffende verfügen, weil sie keine sichere Rentenerwartung haben, häufiger über größere Rücklagen, aber dürfen natürlich nicht gezwungen werden, diese jetzt anzugreifen, das ist der Punkt.

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