Berlin - Die Wogen schlagen hoch, seit Repräsentantinnen und Repräsentanten öffentlicher Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen unter dem Namen „Initiative GG 5.3 Weltoffenheit“ einen breiten Diskurs über die „missbräuchliche Verwendungen des Antisemitismusvorwurfs“ eröffnet haben und sich dafür einsetzen, dass Künstler und Wissenschaftler, die die BDS-Bewegung und mithin den Boykott Israels unterstützen, weiter zu öffentlich finanzierten Auftritten eingeladen werden dürfen. Zugleich nehmen einige in der Initiative zusammengeschlossene Kulturschaffende die Definitionshoheit über den wirklichen, echten Antisemitismus für sich in Anspruch und setzen damit den Kampf gegen Antisemitismus, der nicht ihrem Verständnis entspricht, herab.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.