Im Leben unseres Autors begannen die Schwirigkeiten mit dem richtigen Demonstrieren im Jahr 1989. Hier ein Bild vom 4. November 1989 in Berlin. 
Foto: ddrbildarchiv.de/Rother/dpa

Berlin - Auf den Volksmund ist kein Verlass. Opa sagte, es sei einfach, nur herumzumeckern. Haha. „Wie kann man richtig dagegen sein?“, fragte neulich die Überschrift eines Tagesspiegel-Kommentars. Viele Druckzeichen später folgte statt der Antwort ein Ächzen: „Es ist ein Dilemma.“ Die Rede war vom „Sturm auf den Reichstag“ vor elf Tagen, als eine filzköpfige Bachblütentherapeutin aus der Eifel beinahe zur bundesdeutschen Kaiserin Tamara gekrönt worden wäre. Dasselbe Problem wie in der Flüchtlingskrise: Wie lässt sich gegen die Regierung protestieren, ohne dabei in der öffentlichen Wahrnehmung durch die Synapsenaerosole ebenfalls anwesender Verfassungsfeinde und Dösbaddel infiziert zu werden?

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