„Was in meinem Leben passiert, ist jenseits jeder Vorstellungskraft“: Salma Hayek auf der diesjährigen Berlinale.
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BerlinZusammen mit Antonio Banderas und Penélope Cruz löste Salma Hayek einst einen Latino-Boom in der Traumfabrik aus. Doch bis dahin war es ein langer Weg für die Mexikanerin, die mit 24 Jahren in ihrer Heimat ein TV-Star war, aber unbedingt nach Hollywood wollte.

Das ist bald 30 Jahre her. Auf der diesjährigen Berlinale, kurz bevor die Corona-Krise zuschlug, war Salma Hayek noch zu Besuch in der Hauptstadt. Auf dem Roten Teppich gab sie die ganz große Diva, mit 53 schöner denn je. In Sally Potters wunderbar melancholischem Film „Wege des Lebens – The Roads Not Taken“, der am 13. August in die deutschen Kinos kommt, geht es um Lebenswege, gerade und verschlungene, wahre und erträumte. Hayek spielt eine Mutter, die in der Trauer um ihren Sohn von ihrem Mann alleingelassen wird. Der wird von keinem geringeren als dem Oscar-Preisträger Javier Bardem gespielt – dem Mann, der im echten Leben mit ihrer besten Freundin Penélope Cruz verheiratet ist.

Am Tag nach der großen Premiere sind wir mit Salma zum Gespräch verabredet. Sie erscheint ganz puristisch in schwarzer Hose und Bluse, mit goldener Pilotenbrille, das Haar streng zurückgekämmt. Ohne ihre Stilettos wäre sie puppenhaft klein, gerade mal 1,60 Meter. Aber atemberaubend ist sie – nicht nur, weil sie eine der schönsten Frauen Hollywoods ist, sondern weil sie Herzlichkeit, Feuer, Kraft ausstrahlt. Eine Visagistin versucht ihr auf den letzten Schritten nochmal fix etwas Puder und Lippenstift aufzulegen, aber Salma lässt sich nicht aufhalten und fängt das Interview schon mit einer herzlichen Begrüßung im Türrahmen an. „How are you doing? Great to see you again!“

Schön, dass Sie hier sind, Salma!

Ich liebe die Berlinale! Wir brauchen Festivals wie dieses, um die Filmindustrie am Leben zu erhalten.

Sie kennen Javier Bardem schon seit 15 Jahren. Auf einer Party von Fatih Akin beim Filmfestival Cannes habe ich mal gesehen, wie Javier aus Ihrem Schuh Champagner trank …!

Haha! Damals kannten wir uns aber auch schon sehr gut! Ich hatte ihn mal in Madrid kennen gelernt, im Jahr … Puh, in meinem Alter tut man sich mit Jahresangaben schon schwer! Langsam verschwindet alles im Nebel! Aber es war viele Jahre, bevor wir damals in Cannes beide in der Jury saßen. Und auch viel feierten, claro!

Noch länger aber besteht Ihre Freundschaft zu seiner Frau Penélope Cruz.

Seitdem wir beide in Hollywood sind. Und sie wird immer noch stärker! Wir telefonieren fast täglich und waren vor drei Tagen noch zusammen mit allen Kids unterwegs.

Javier Bardem nennt Sie liebevoll „Hurricane Hayek“. Sind Sie so stürmisch? Und wie war Ihr erstes Mal als „Ehepaar“?

Diese Aufgabe machte mir etwas Angst, denn die Geschichte ist sehr intensiv und geht da hin, wo es weh tut. Für die Rollen wäre es gut gewesen, wenn wir angespannt gewesen wären. Aber: Wir beide mögen uns sehr, Javier ist der Mann meiner besten Freundin, also so was wie mein Schwager. Der Film steht und fällt damit, dass man unsere liebevolle, familiäre Beziehung auf der Leinwand zu keiner Sekunde sieht! Wir mussten emotional immer kurz vor der Explosion sein.

Wie haben Sie es dann geschafft?

Wir hatten vorab viele Proben. In der Zeit hatten wir viel Spaß, sind immer wieder aus unseren Rollen herausgefallen und haben herumgealbert. In den Pausen haben wir mit Penélope geskypt und nur gegackert. Sie sorgte sich schon, dass wir den Film ruinieren, weil wir so viel Fez machten, „wie eine Gang“, meinte sie. Dann passierte das Magische: Am ersten Drehtag saßen wir in der Maske – und alles war anders, wie bei zwei Schauspielern, die sich zum ersten Mal sehen. Wir haben kaum gesprochen, die Stimmung war so, als wäre ein Schalter umgelegt. Das haben wir nie abgesprochen, es ist einfach passiert. Ab dem Tag waren wir Dolores und Leo, nicht mehr Salma und Javier.

Der Film handelt von den Lebenswegen, die man nicht gegangen ist. Von der Liebe, die nicht hat sein sollen. Können Sie sich in dieses Gefühl hineinversetzen?

Ich hätte keinen anderen Lebensweg einschlagen wollen und bereue auch nichts – außer vielleicht, dass ich früher mehr Sport hätte machen sollen! Wenn ich genau nachdenke, bereue ich doch etwas, was mich ein paar Jahre verfolgte: Als Mädchen hatte ich mich als Turnerin für die Olympischen Spiele qualifiziert, aber mein Vater verbot mir teilzunehmen: Ich hätte mit neun Jahren auf ein Sportinternat in einer anderen Stadt gemusst, zur Vorbereitung. Er erklärte mir, dass er mir lieber meine Kindheit erhalten wollte. Ich meckerte: „Ich WILL aber gar keine Kindheit!“ Das Kunstturnen war damals mein Traum.

Ihre Chance in Hollywood kam, als Sie in einer spanischsprachigen Talkshow mal offen klagten, dass Latinas in Hollywood-Filmen nur Geliebte, Prostituierte oder Putzfrauen spielen dürften …

… und diese Show sahen zufällig der Regisseur Robert Rodriguez und seine Frau. Sie waren begeistert, dass mal eine junge Frau kein Blatt vor den Mund nimmt und ihrem Frust freie Bahn lässt – und engagierten mich für „Desperado“.

Der Film katapultierte sie und auch Ihren Fimpartner Antonio Banderas direkt nach Hollywood, oder?

Er war nicht nur für uns beide wichtig, sondern auch für Rodriguez. Denn seine damalige Frau hatte „Desperado“ produziert. Er war der Künstler, der Visionär, ganz klar – aber Elizabeth Avellan war diejenige, die ihm diese Kunst überhaupt ermöglichte. Sie hielt ihm finanziell den Rücken frei.

Sind die beiden nur kurz in Ihr Dasein getreten oder bleiben Sie solchen Glücks-Bringern auf Ihrem Lebensweg loyal verbunden?

Wir stehen uns immer noch nahe, ich bin Patentante der fünf Kinder! Der Film war für mich das Licht, das mir damals Hoffnung gab. Die beiden haben mich in ihre Familie aufgenommen, ich fühlte mich bei ihnen geborgen. Ich habe so vieles von ihnen gelernt, das ich selbst bis heute als Produzentin am Set anwende. Ohne diese beiden, das ist klar, wäre ich heute sicher nicht hier!

Sie wirken überhaupt sehr glücklich: sind erfolgreich im Job, sind seit elf Jahren verheiratet, Ihre Tochter ist
12 …

Irgendwie bin ich auf meinem Lebensweg immer wieder richtig abgebogen …Was habe ich für ein Glück gehabt! Ich weiß nicht, ob es mein Instinkt war oder ob ich Hexenkräfte habe. Viele Entscheidungen, die ich treffe, ergeben aus logischer Hinsicht gar keinen Sinn, nicht mal für mich selbst. Aber im Nachhinein stellt sich alles als richtig heraus.

Auch, was die Liebe angeht?

Alle Wege, die ich ging, alle Beziehungen, die ich hatte, führten mich zu der Liebe meines Lebens. Und diese große Liebe schenkte mir meine andere große Liebe, meine Tochter, und meine Stiefkinder.

Haben Sie je geglaubt, dass Sie eine Weltkarriere hinlegen würden?

Was in meinem Leben passiert, ist jenseits jeder Vorstellungskraft. Nicht mal in meinen verrücktesten Träumen und wildesten Fantasien hätte ich mir so ein Schicksal ausmalen können. Nie, nie, nie! Ich habe mir eines früh vorgenommen: Statt mir selbst immer das Beste zu wünschen, versprach ich mir selbst, immer mein Bestes zu geben. Im Beruf, im Leben, ich habe immer mein Herz hineingelegt. Ich ging Wege, die nicht vernünftig erschienen, dafür wurde ich mit Zielen belohnt, die ich nie für möglich hielt. Ich war immer Entdeckerin, nie Planerin.

Auch heute noch?

Das ganze Leben fühlt sich für mich gerade neu an. Ich habe in der letzten Zeit viel beendet, ich habe Menschen verloren, Projekte abgeschlossen, es beginnt viel Neues: Wir sind in ein neues Haus gezogen, meine Tochter lässt die Kindheit hinter sich und wird zum Teenie …

… und auch die Ära Weinstein ist abgeschlossen. Im März wurde der Fall vor Gericht mit einem Schuldspruch abgeschlossen.

Ja, auch das gehört zur neuen Zeit!

Sie haben gelitten, als er sie beim Dreh von „Frida“ bedrängte und bedrohte. Aber Sie widersetzten sich erfolgreich bis zuletzt.

Es ist wichtig, dass ab jetzt Machtmissbrauch rechtlich rigoros verurteilt wird. Es muss eindeutig sein, dass Respektlosigkeit gegenüber Frauen strengste Konsequenzen hat. Endlich hat sich etwas geändert. Das zeigt, dass unsere Gesellschaft langsam reif und erwachsen wird. Das gibt Frauen Stärke. Wir müssen wissen, dass unsere Stimmen gehört werden und unser Schmerz niemandem gleichgültig ist. Dass es Sinn macht, für unsere Würde zu kämpfen und Respekt zu erwarten.

Eine andere Neuigkeit ist: Sie werden offiziell Superheldin!

Das Angebot war unwiderstehlich, wenn man mir mit nun 53 eine Superheldinnenrolle in einer Gang anbietet, die auch noch „Die Ewigen“ heißen – „The Eternals“! Dort führe ich eine Gruppe von Außenseitern an, das passt perfekt zu mir. Außerdem finde ich die Regisseurin Chloé Zhao fantastisch, ihr Film „The Rider“ hat mich umgehauen. Genauso wie Angelina Jolie – aber sie ist ja schon als Superheldin zur Welt gekommen!

Sie haben immer wieder in interessanten kleineren Indie-Filmen mitgespielt – um sich ihre künstlerische Freiheit zu erhalten?

Nein, weil es großartige Stoffe waren! Ein besonderes Juwel ist der Film „Bliss“. Aber den heben sich die Verleiher noch ein bißchen auf. Ich bekomme mit 53 die besten Stoffe meiner Karriere angeboten! Ich glaube langsam: Seltsamen Menschen passieren seltsame Dinge!

Salma Hayek

  • ... kam am 2. September 1966 in Coatzacoalcos in Mexiko zur Welt. Ihr aus dem Libanon stammender Vater war Manager im Ölgeschäft, ihre Mutter Opernsängerin. Sie studierte Internationale Beziehungen und Drama in Mexiko-Stadt, brach das Studium jedoch karrierehalber ab. Die Hauptrolle in der Telenovela „Teresa“ (1989) machte sie in Mexiko zum Star.
  • ... wurde Mitte der 90er-Jahre durch die Filme „Desperado“ und „From Dusk Til Dawn“ von Robert Rodriguez international bekannt. 2003 erhielt sie für ihre Darsteliung von Frida Kahlo in „Frida“ eine Oscar-Nominierung als beste Hauptdarstellerin. Seitdem gehört sie zu den Topverdienerinnen der Branche. Seit 2009 ist sie mit dem französischen Geschäftsmann François-Henri Pinault verheiratet. Die beiden haben die 2007 geborene gemeinsame Tochter Valentina.

Sie haben 2009 einen der reichsten Männer Frankreichs geheiratet, den Fashion-Tycoon François-Henri Pinault. Hat Ihre Ehe Sie verändert?

Mein Mann ist sehr intelligent und brillant in seinem Job. Wir führen ein solides Familienleben und haben viel Spaß. Natürlich verschafft uns der Luxus einen entsprechenden Rahmen für unser Leben, doch das macht nur eine Ebene unseres Daseins aus und ist für uns nicht das Wichtigste.

Was für ein Mensch ist François-Henri Pinault privat?

Er ist wunderbar, ein toller Mann. Er unterstützt mich, und er ist sehr, sehr stolz auf mich, ob ich nun auf der Leinwand zu sehen bin oder selbst einen Film produziere.

Von einem Tycoon würde man annehmen, er habe ein enormes Ego. Ihn konnte man aber auch schon beobachten, wie er sich mal bei Festival-Interviews unauffällig im Hintergrund hielt, sich um Ihre Tochter kümmerte und über Stunden in der Sonne ausharrte, bis Sie mal Pause haben.

Er hat kein Ego. Aber viel Selbstvertrauen. Oft haben Männer, die ein großes Ego vor sich herschieben, gar kein Selbstvertrauen, habe ich gemerkt. Egoismus entsteht oft aus Unsicherheit. Mein Mann ist immer die Ruhe in Person, unendlich geduldig und ist ganz, ganz stark. So einen wie ihn gibt’s nicht nochmal!

Haben Sie ihn mit Ihrer Filmleidenschaft angesteckt?

Er hat Film schon immer geliebt, aber wir haben einen extrem ungleichen Geschmack. Ich liebe Filmkunst, er Genrefilme.

Gibt es denn auch mal Geschmacksüberschneidungen oder gemeinsame Projekte?

Ja, bei meinem Herzensprojekt „The Prophet“. Das ist ein Animationsfilm, den ich initiiert und produziert habe. Der Film illustriert die Kernaussagen von Khalil Gibrans Klassiker „Der Prophet“. Mein Mann wusste, wie viel Leidenschaft ich in den „Prophet“ steckte: Es ging darin um Kunst, Poesie, Moral und Spiritualität, die nostalgische Geschichte erinnert jeden an seine eigene Kindheit. Ich hatte jedenfalls die besten Animationskünstler der Welt versammelt, jeder hat ein Kapitel umgesetzt, arbeitete über drei Jahre daran. In der letzten Minute sagte mir dann einer der Geldgeber ab. Innerhalb einer Woche musste ich das Geld neu zusammenbekommen. Da kam mein Mann ins Spiel und bot an, den Film zu finanzieren.

Und Sie jubelten.

Falsch. Ich habe abgelehnt und geschimpft, das sei unprofessionell. Er sieht das anders: Seine Firma hat früher auch Filme finanziert, als Investment. So hat er mich gerettet.

Wie kommt es, dass Ihnen Khalil Gibrans „Der Prophet“ so viel bedeutet?

Ich bin halbe Mexikanerin und halbe Libanesin. Meinen arabischen Großvater habe ich heiß und innig geliebt, er starb leider, als ich erst sechs war. Auf seinem Nachttisch lag immer Gibrans Büchlein. Mit 18 entdeckte ich Gibran neu, seitdem denke ich, das ist ein Leitfaden meines Großvaters, wie ich mein Leben führen soll. Den möchte ich auch an meine Tochter weitergeben.

Sind Sie ein spiritueller Mensch?

Ich fühle mich Gott sehr nahe, gehöre aber keiner Religion an oder befolge Rituale. Ich bin katholisch erzogen, doch deswegen akzeptiere ich nicht alles, was man mir dabei mit auf den Weg gab. Ich bin spirituell, ohne religiös zu sein. Valentina bringe ich bei, dass es verschiedene Religionen gibt, sie aber ihren eigenen spirituellen Weg finden muss.

Wie viel Interesse hat Valentina an Ihrem Job?

Großes! Sie erstaunt mich so oft. Sie war ja von klein auf auf Drehs dabei und liebte Filmsets. Wenn ich sie suchte, war sie meist in der Nähe der Regie und beobachtete auf dem Monitor ganz genau, was gerade gedreht wird. Einmal, da war sie gerade mal sechs, sieben Jahre alt, da war sie sogar meine inoffizielle Beraterin!

Beraterin? Wie das?

Das war am Set eines phantasievollen, aber auch sehr drastischen Films, „Das Märchen der Märchen“. Ich musste darin das Herz eines Seeungeheuers vertilgen, einen Klumpen aus Himbeersaft, Spaghetti und Marshmallows. Schon beim ersten Bissen musste ich würgen. Sie sah das und flüsterte mir zu: „Wenn du weiter hinten abbeißt, kannst du das Zeug sofort ausspucken. Das sieht die Kamera nicht.“ Sie hatte recht – und hat mir das Leben gerettet!

Welche Talente zeigt Valentina heute?

Ich glaube, sie wird entweder Regisseurin oder Anwältin. Sie ist erst 12, aber sie hat so viele Talente! Sie spielt, sie schreibt auch sehr gut, manchmal besser als manch ein Drehbuchautor … Dann hat sie ein verrücktes musikalisches Talent. In nur zwei Monaten hat sie sich selbst beigebracht, Klavier, Gitarre, Ukulele und Trompete zu spielen. Irre.

Wäre es Ihnen ein winziges bisschen lieber, wenn sie Anwältin werden würde und das Filmbusiness miede?

Nein. Ich habe nur eine Angst: Jemand, der so viele Talente hat und alles machen könnte, läuft Gefahr, am Ende gar nichts konsequent zu machen. Wenn ihr alles so leicht fällt, weiß sie gar nicht, wie es sich anfühlt, sich anzustrengen und zu kämpfen.

Sie engagieren sich seit langem für bessere Arbeitsbedingungen von Frauen in Hollywood. Wie wäre das Ihrer Meinung nach zu schaffen?

Die Antwort ist sehr einfach: mit Geld. Es gibt nur zwei Industriezweige, in denen Frauen mehr verdienen als Männer: in der Mode- und in der Pornoindustrie. Wir Frauen müssen der Filmindustrie beweisen, dass wir eine wirtschaftliche Kraft darstellen, nicht nur Sexobjekte.

Werden in Hollywood Frauen nur benachteiligt – oder auch diskriminiert?

Männliche Stars bekommen per Vertrag ein Mitspracherecht bei der Auswahl der Hauptdarstellerin zugesichert, selbst wenn ihre Rolle kleiner ausfällt als die der Kollegin. Schauspielerinnen bekommen nicht mal dieselbe Gage wie ihre männlichen Kollegen! Ich finde das sehr sexistisch.

Das klingt eher nach Gewerkschaftsboss als nach Luxusgattin.

Die Projekte, die mir vorschweben, sind komplex und nehmen viel Zeit in Anspruch. Ich organisiere meine Arbeit heute um die Familie herum, trotzdem habe ich die Phase im Auge, wenn meine Tochter aus dem Haus ist und ich auf die 60 zugehe.

Sie freuen sich jetzt schon auf die 60?

Ich träume jetzt schon von der Zeit, in der mein Mann in Rente sein wird und unsere Tochter auf dem College. Dann kann ich mich voll und ganz Projekten widmen, die mich derzeit zu sehr in Anspruch nehmen würden. Aber den Grundstein dazu möchte ich schon heute legen.