BerlinDer europäische Film des Jahres 2020 ist „Druk – Der Rausch“. Und das dänische Internet funktioniert so zuverlässig, dass der Regisseur Thomas Vinterberg am Samstagabend sich sogar mit höchstens einer Sekunde Zeitversetzung darüber freuen konnte. Denn die Preisverleihung, die eigentlich in Islands Hauptstadt Reykjavik hätte stattfinden sollen, musste coronabedingt ins Futurium nach Berlin verlegt werden und fand online statt. 

Immerhin waren diesmal alle da, während im vergangenen Jahr alle Preisträger gefehlt hatten, obwohl der Europäische Filmpreis als eine der renommiertesten Auszeichnungen der Branche gilt. Auch das ist wahrscheinlich ein Corona-Effekt. Es locken in diesen Zeiten nicht viele Termine, da kann man auch vom Wohnzimmer an der Preisverleihung der Europäischen Filmakademie (EFA) teilnehmen. Ein Vorteil ist offenbar auch, dass in den eigenen vier Wänden geraucht werden darf, wovon vor allem der deutsche Regisseur Burhan Qurbani Gebrauch machte.

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