Lissabon - Auch der Rollstuhl-Bonus hat nichts geholfen, Russland ist raus. Das ist wohl die größte Überraschung des zweiten ESC-Halbfinales am Donnerstagabend in Lissabon. Julia Samoylova, der das Gastgeberland Ukraine 2017 mit fadenscheinigen Gründen die Einreise, sprich: Teilnahme verwehrt hatte, konnte ihre zweite Chance nicht nutzen.

Die Bühnendesigner hatten der Sängerin  einen wuchtigen Thron gezimmert, der ihren Rolli kaschieren sollte und an einen Eisberg erinnerte. Samoylova schien drei Meter über der Bühne zu schweben, als sie mit dünner Stimme und grausigem Englisch „I Won’t Break“ intonierte. Die Jurys und die Zuschauer beeindruckte das nur mäßig, die russische Fraktion im Pressezentrum witterte spontan Schiebung und wirkte übellaunig.

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