Bonjour Tristesse: „Leipzig“, 1976 
Foto: Evelyn Richter, Archiv der Ostdeutschen Sparkassenstiftung im Museum der bildenden Künste Leipzig/ Herbert Boswank

Berlin - Sie klopfen die Krusten von der Seele, diese un-inszenierten, fast schmerzhaft ehrlichen und oft melancholischen Schwarz-Weiß-Bilder aus der Zeit von 1945 bis zum Ende der DDR und darüber hinaus. Evelyn Richters Fotoästhetik ist unübersehbar inspiriert von der Magnum-Fotografie um Cartier-Bresson und von Edward Steichens „The Family of Man“. Die hat sie damals, 1955, in West-Berlin gesehen, so wie fast alle ihrer Zunft aus dem Osten. Ein Schlüsselerlebnis, das zwei Generationen von Fotografen beeinflussen sollte.

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