Ivana Trump, 71, stellt für all jene, die es bislang nicht bemerkt haben sollten, noch einmal unmissverständlich klar: Donald Trump ist kein guter Verlierer. Ivana Trump muss es wissen, schließlich war die Frau von 1977 bis 1992 mit dem (noch) amtierenden und (beinahe schon) ordentlich abgewählten US-Präsidenten verheiratet. Dem „People Magazine“ diktierte sie jetzt das hier in den Block, einen sehr nüchternen Befund: „Er ist kein guter Verlierer. Er mag es nicht, zu verlieren, also wird er kämpfen, kämpfen und nochmals kämpfen … “

Allerdings habe ihr Ex-Mann „keine andere Wahl“, als seine Niederlage einzugestehen, so die demokratietheoretisch offenbar bestens informierte Trump weiter, er solle sich den neuen Mehrheitsverhältnissen endlich beugen. Und sie sieht die Sache ansonsten pragmatisch: „Wenn er verliert, verliert er. Er hat viel Geld und Orte, wo er hingehen und wohnen und sein Leben genießen kann.“ Sie vermute, dass er nach Florida gehen werde. „Er wird nach Palm Beach gehen, Golf spielen und ein normales Leben leben. Das ist die beste Möglichkeit für ihn.“

Strafverfahren gegen Trump

Auch für die drei gemeinsamen Kinder Eric, 36, Ivanka, 39, und Donald Jr., 42, hoffe sie, dass es bald vorbei sei mit der Zeit im Weißen Haus. „Ich möchte einfach, dass sie in der Lage sind, normale Leben zu leben … und nicht diese Washington-Leben mit allem Drumherum, einfach in New York, oder wo auch immer sie sein und einfach normale Leben leben werden.“ Ihre Kinder hätten die Zeit mit ihrem Vater in Washington genossen, sagte Trump. „Aber jetzt ist es Gott sei Dank vorbei. Ich weiß nicht genau, was sie als Nächstes machen werden.“

Grundsätzlich will Trump ihre Ruhe haben „Ich will einfach nur, dass die ganze Sache vorbei ist – egal wie es ausgeht.“ Dass ihren Ex nach seiner Präsidentschaft einige juristische Auseinandersetzungen erwarten könnten, muss sie nicht weiter interessieren: Laut „New York Times“ laufen rund 30 Verfahren gegen Donald Trump – sie reichen von sexuellem Missbrauch bis Geldwäsche.

Bis jetzt wurde Trump durch seine Immunität als Präsident vor Klagen geschützt. Wahrscheinlich auch ein Grund, warum er seine Niederlage noch nicht akzeptieren will.

Frederic Prinz von Anhalt, 77, hat einen vollkommen anderen Blick auf die US-Wahl und hofft weiter auf einen Wahlsieg von Donald Trump. „Die Wahl ist noch lange nicht zu Ende“, sagte der Witwer der Filmdiva Zsa Zsa Gabor (1917–2016) und bekennende Republikaner jetzt der Deutschen Presse-Agentur. „Ich rechne mit vielen Beweisen für großen Wahlbetrug.“ Amtsinhaber Trump spricht seit Tagen ohne Belege von Missbrauch bei der Stimmenauszählung. Sein demokratischer Herausforderer Joe Biden war am Sonnabend aufgrund von Erhebungen und Prognosen der US-Medien zum Sieger erklärt worden.

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Frederic Prinz von Anhalt: „Ich rechne mit vielen Beweise für Wahlbetrug.“

Auf Biden ist von Anhalt nicht gut zu sprechen. „Der ist für mich ein trojanisches Pferd. Er wird Politiker reinziehen, die den Sozialismus durch die Hintertür reinbringen“, sagt der Wahlkalifornier. „Und wenn er wegen Corona das Land und die Wirtschaft dicht macht, dann gibt es hier Demonstrationen ohne Ende. Das wird ein absolutes Fiasko in den nächsten vier Jahren“, glaubt der gebürtige Deutsche. Man dürfe das Virus nicht „zu ernst“ nehmen, sagt von Anhalt. „Jeder soll Maske tragen und Abstand halten, aber das reicht dann auch.“

Als Trump-Wähler ist von Anhalt in Kalifornien in der Minderheit. Knapp zwei Drittel der Wähler in dem Westküstenstaat stimmten für Biden. Im liberalen Bezirk Los Angeles gibt es nur wenige Wahlkreise, in denen Trump siegte, dazu gehören zwei Reichen-Enklaven in Beverly Hills. „Wir hier wollen nicht eingesperrt werden“, sagt von Anhalt mit Blick auf Trumps Versprechen, trotz Corona-Pandemie die Wirtschaft wieder zu öffnen.

Prinz Harry, 36, ist beim diesjährigen Comedy-Festival „Stand Up for Heroes“ als Ehrengast angekündigt. Dies gab der Veranstalter, die Bob Woodruff Stiftung, die mit dem Event Spenden für Veteranen sammelt, jetzt bekannt. Neben Schauspieler Jon Stewart als Gastgeber sind unter anderem Komiker und Musiker wie Sheryl Crow, Tiffany Haddish, Brad Paisley, Patti Scialfa und Bruce Springsteen eingeladen. Seit 14 Jahren richtet die Wohltätigkeitsorganisation zusammen mit dem New Yorker Comedy Festival die Spendengala aus.

Wegen der Coronavirus-Pandemie findet die am 18. November im Netz übertragene Veranstaltung erstmals virtuell statt. Der Herzog von Sussex diente viele Jahre in der britischen Armee. Er rief die „Invictus Games“ mit ins Leben, einen internationalen Sportwettkampf für verwundete und versehrte Soldaten. Harry und seine Frau Meghan hatten sich Ende März vom britischen Königshaus losgelöst. Mit ihrem im Mai 2019 geborenen Sohn Archie leben sie in Südkalifornien, wo sie unter anderem eine gemeinnützige Organisation gegründet haben.