Es gab sogar Public Viewing. Der Andrang wegen der Causa Haubrok war so groß und der Saal mit dem Podium so voll, dass Dienstagabend im Liebermann-Haus, in dem die Stiftung Brandenburger Tor sitzt, ein zweiter Raum mit Übertragungstechnik ausgestattet werden musste. Das Stück, das da lief, müsste eigentlich „Die Malaise der Berliner Politik“ heißen. Eben weil es genau zu diesen Verteilungskämpfen kommen konnte: Kunst kontra Gewerbe. Künstler gegen Handwerker. Gleiche gegen Gleiche. Es geht um knapp werdenden Atelier- wie auch Gewerberaum, um bezahlbare Mieten, um befürchtete Verdrängung. Des einen Recht wird des anderen Unrecht.

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