Schokolade kann alles, darf alles und macht einfach nur glücklich.
Foto: Imago Images

Berlin/ZürichWenn’s um seine geliebte Schoggi geht, dann lässt der Schweizer sich nicht lumpen: Mehr als 100 Millionen Franken flossen in das ambitionierte Projekt „Lindt Home of Chocolate“ am historischen Hauptsitz des Herstellers Lindt & Sprüngli in Kilchberg bei Zürich. Am Sonntag (13. September) eröffnet die Schokoladen-Erlebniswelt für die Öffentlichkeit – ein Ausflugsziel mit Ausstellungen, einer Schauproduktion, dem Degustationsraum „Chocolate Heaven“ und einem über neun Meter hohen Schokobrunnen in der Eingangshalle. 

Nun ist dies nicht der erste und sicher auch nicht der letzte Versuch, das beliebte Genussmittel in eine museal notable und sich darüber hinaus süßwarenverkaufstechnisch lohnende Form zu pressen. Man denke an die „Bunte Schokowelt“ von Ritter Sport am Berliner Gendarmenmarkt, an das „Chocoversum by Hachez“ in Hamburg oder das kulturgeschichtliche Spezialmuseum für Schokolade in Köln. Brüssel, Brügge und Paris haben eine „Choco-Story“ als Anlaufstelle für Süßmäuler, als „das größte belgische Schokoladenerlebnis der Welt“ rühmt sich das Antwerpener Haus „Chocolate Nation“

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