Die Situation im Saal 513 des Berliner Arbeitsgerichts gleicht am  Mittwochmorgen nur auf den ersten Blick jener Anfang Dezember, als die Diskriminierungsklage der ZDF-Reporterin Birte Meier verhandelt wurde. Wieder sind die  Zuschauerstühle nahezu voll besetzt, als der Vorsitzende Richter Michael Ernst kurz vor 9 Uhr die Verhandlung eröffnet. Doch die Bänke vor seinem Richtertisch sind leer – weder die Klägerin Birte Meier noch das ZDF als beklagter Arbeitgeber sind erschienen.

Das ist durchaus üblich, denn heute wird „nur“ das Urteil verkündet und auch das ist nach dem Verlauf der mündlichen Verhandlung Anfang Dezember keine Überraschung: Die Klage der „Frontal 21“-Reporterin gegen das ZDF wegen Diskriminierung  wird in allen Punkten abgewiesen. Birte Meier war vor Gericht gezogen, weil sie festgestellt hat, dass sie weniger verdient als ihre männlichen Kollegen, obwohl sie die gleiche Arbeit macht wie diese. Vor Gericht wollte sie die Auskunft über die Gehälter der Kollegen und eine Entschädigung wegen ungerechtfertigter Ungleichbehandlung erstreiten.

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