Der alte Giuseppe Verdi befasste sich mit sonderbaren Spielereien. Der größte Tragiker des Musiktheaters begann Fugen zu schreiben, er widmete sich einer „scala enigmatica“, einer rätselhaften Tonleiter, die er harmonisierte und mit „Ave Maria“ textierte, er komponierte Kirchenmusik. Und als er dann doch noch einmal mit weit über 70 eine Oper begann, tat er das im Bewusstsein, sie eventuell nicht mehr beenden zu können, er hatte zuweilen den Eindruck, er komponiere den „Falstaff“ zum eigenen Vergnügen und Zeitvertreib.

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