Die 89 Minuten Länge des Films „Familienfest“ von Regisseur Lars Kraume deuten darauf hin, dass da passgenau für einen standardisierten TV-Sendeplatz produziert wurde. Das Sendeschema ist heilig. Und nur, weil der Regisseur vielleicht nicht früher fertig geworden ist, kann das Heute-Journal ja nicht zehn Minuten später beginnen. Manchmal lässt schon die Qualität des Drehbuchs erahnen, dass ein Film die Chance verdient, ins Kino zu kommen. Und gelegentlich klappt das dann sogar. Lars Kraumes „Familienfest“ sollte am Dienstagabend im Filmtheater am Friedrichshain seine Kinopremiere feiern.

Ab Donnerstag gibt es den Film mit dem exquisiten Ensemble, zu dem Lars Eidinger, Hannelore Elsner, Günther Maria Halmer, Michaela May und die vom Gott der Schauspielerei mit pfundweise Zauberstaub panierte Jördis Triebel gehören, in den Kinos.

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