Ein altes Fabrikgelände im Hamburger Stadtteil Ottensen. Hier befinden sich, im vierten Stock, die Räume von Bombero, der Produktionsfirma von Fatih Akin. Die Gegend gehört zum Kiez, in dem der Regisseur seit seiner Jugend zuhause ist. Gerade ist der 44-Jährige von einer USA-Reise zurückgekehrt, wo er seinen neuen Film „Aus dem Nichts“ (Kinostart: 23.11.) vorgestellt hat. Denn das Drama um einen Neonazi-Mordanschlag ist für den besten Auslandsfilm ins Oscar-Rennen 2018 geschickt worden. Das Interview führt der Sohn türkischer Gastarbeiter von seinem Schreibtisch aus, auf dem es kreativ chaotisch und nach liegengebliebener Arbeit aussieht. Im Regal hinter ihm steht der Goldene Bär, den er 2004 für seinen Film „Gegen die Wand“ erhielt – umrahmt von Biografien Rainer Werner Fassbinders und Marlon Brandos.

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